Und der Hans schleicht umher // Hans und Liesel

Und der Hans schleicht umher // Hans und Liesel

ID: 125629 | Typ: Lied

Strophen

1. Und der Hans schleicht umher, trübe Augen, blasse Wangen, und das Herz ihm befangen, und der Kopf ihm so schwer. Und die Liesel vor der Türe, rotes Mieder, goldne Schnüre, schaut hinauf nach dem Himmel und sieht den Hans nicht an, schaut hinauf nach dem Himmel und sieht den Hans nicht an.

Quelle / Herkunft

Angaben zu Quellen und Herkunft des Lieds, wie sie im Liederbuch selbst stehen

Dichter unbekannt // Franz von Woyna, um 1845. Bearbeitung von Friedrich E. Koch // Quelle für Text und Musik: Sechs Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, komponiert und gedichtet von Franz v. Woyna, No. 5 (Berlin und Posen, Ed. Bote und G. Bock). - Nach dieser Notiz ist der Name des Dichters vorn unter der Überschrift nachzutragen. - Wilhelm Alexander Franz Dewitz v. Woyna, in Culm geboren am 29. August 1818 als Sohn des Direktors der Kadettenanstalt v. W., widmete sich dem Soldatenstande, mußte aber i. J. 1849 eines Lungenleidens wegen als Leutnant den Abschied nehmen. Er starb am 8. Juni 1851 als Telegraphendirektor in Kassel. (Diese bisher unbekannten biographischen Angaben sind dem Landtagsabgeordneten Landrat v. Woyna in Poggenhagen bei Neustadt am Rübenberge zu verdanken.)

Bibliographische Angaben

[Friedlaender, Max; Kommission für das Volksliederbuch]: Volksliederbuch für gemischten Chor. Partitur. Zweiter Band. Leipzig: C.F. Peters, [1915], Nr. 429.

Bemerkungen

u. a. Einschätzungen der Forschungsstelle zu Konzeption und Intention des Liederbuchs

Lieder mit Melodien; erste Strophen komplett aufgenommen; Quellenangaben und Kommentare.

Signatur

FFV_CH_0224_2

Und der Hans schleicht umher // Hans und Liesel