Ich schieß den Hirsch im wilden Forst // Jägers Liebeslied

Ich schieß den Hirsch im wilden Forst // Jägers Liebeslied

ID: 126030 | Typ: Lied

Strophen

1. Ich schieß den Hirsch im wilden Forst, im tiefen Wald das Reh, den Adler auf der Klippe Horst, die Ente auf dem See; kein Ort, der Schutz gewähren kann, wo meine Büchse zielt, und dennoch hab ich harter Mann die Liebe auch gefühlt, und dennoch hab ich harter Mann die Liebe auch gefühlt.

Quelle / Herkunft

Angaben zu Quellen und Herkunft des Lieds, wie sie im Liederbuch selbst stehen

Franz v. Schober, 1826 (1798-1882) // Komponist unbekannt // Bearbeitung von Friedrich Gernsheim // Das Gedicht ist dadurch bekannt geworden, daß es 1848 in das „Berliner Liederbuch für deutsche Studenten“ und seitdem in alle Kommersbücher aufgenommen wurde. Die Überschrift lautet überall „Siebenbürgisches Jägerlied“, ein Autor war nicht genannt. Als dieser wurde 1892 Franz von Schober nachgewiesen, in dessen Gedichten (Stuttgart und Tübingen 1840) sich der Originaltext findet. Mit einer Komposition Franz Schuberts (op. 26) ist er schon 1826 in Wien gedruckt worden. - Schober, in Schweden geboren, aber von deutscher Abkunft, hielt sich als junger Rechtskandidat in Wien auf, wo er mit Schubert, Schwind, Bauernfeld in nahe freundschaftliche Beziehungen trat. Später begleitete er Liszt als dessen Freund und Sekretär, siedelte sich nach einem vielbewegten Reiseleben in Weimar an, wo er Legationsrat wurde, und wohnte in den letzten Jahren in Budapest, München und Dresden. - Schubert hat 18 Lieder von ihm komponiert.

Bibliographische Angaben

Volksliederbuch für Männerchor. Partitur. Erster Band. Leipzig: C. F. Peters, [1906], Nr. 290.

Bemerkungen

u. a. Einschätzungen der Forschungsstelle zu Konzeption und Intention des Liederbuchs

Lieder mit Melodien; erste Strophen komplett aufgenommen; Quellenangaben und Kommentare.

Signatur

FFV_CH_0266_1

Ich schieß den Hirsch im wilden Forst // Jägers Liebeslied