← Alle Datensätze
Personalia filtern:


Noten

Hahn, Hans

ID: FFV-00116 | Typ: Personalia

Synonyme/Pseudonyme

Hahn, Hans

Geburtsort

Heilsbronn

Wirk-Ort(e)

Eichstätt
München
Straubing

Funktion

Beteiligung

geboren

1879

Bemerkungen

Kontext, Hintergründe, Zusammenhänge

Hans Hahn (1879-?), dessen Vater Türmer und Musiker in Heilsbronn bei Ansbach war, ging nach der Beendigung seiner Lehrzeit bei Eduard Fürst in Neustadt/Aisch zur Stadtkapelle Reber in Straubing. 1899 bis 1901 war er als 1. Flügelhornist bei der Bataillonsmusik des 21. Infanterie-Regiments in Eichstätt. Danach spielte er bei Oberlandlerkapellen, u.a. bei Georg Lang, dessen Kapelle er nach Langs Tod 1904 vorübergehend leitete. 1909 gründete Hahn eine eigene Kapelle, die zwischen 1909 und 1913 eine der drei beim Oktoberfest zugelassenen fränkischen Oberlandlerkapellen war. Für seine Kapelle engagierte er versierte Berufsmusiker aus ganz Deutschland und Berufsanfänger, die wie er in mittelfränkischen Stadtpfeifen eine vierjährige Lehre absolviert hatten. 1936 wurde dem inzwischen 57-Jährigen durch ein NS-Dekret das Auftreten in Miesbacher Tracht verboten, weil er nicht altbayerischer Abstammung war. Hahn hat zwischen 1921 und 1929 über 40 Titel auf Schallplatte aufgenommen.

Empfohlene Zitierweise

Stand der Metadaten: 07.12.2021

legamus – Die Volksmusikdatenbank online (Personalia): https://volksmusik-forschung.de/legamus/personalia.html?id=FFV-00116, Zugriff 29.01.2023, Stand 07.12.2021.
Quelle: Artikel "Hahn, Hans".